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Religionen/Kultur

George R. R. Martin wird nicht nur wegen seinen umfassenden Charakteren oder spannenden Storylines hoch gelobt, sondern auch durch die komplexe Geschichte von Westeros. Die Welt, die er in seiner „Das Lied von Eis und Feuer – Saga erschaffen hat, ist faszinierend, fantasievoll und vor allem auch in sich stimmig. Zwar steht die Religion bei „Game of Thrones“ nicht primär im Vordergrund, aber die ausgeklügelten Glaubensrichtungen sind ein fester Bestandteil der Häuser und Stämme in Westeros, welche immer wieder in den Romanvorlagen und in der Serie auftauchen.

Glaube an die Sieben

Der Glaube an die Sieben (im Original: Faith of the Seven) ist die wichtigste und am meisten verbreitetste Religion in den Sieben Königslanden, außerhalb dieser Grenzen wird er nur wenig praktiziert.

Der Glauben ist vorherrschend im Süden von Westeros. Die einzigen Regionen in Westeros, in denen er nicht die Mehrheitsreligion repräsentiert, ist der Norden, wo die Alten Götter des Waldes weiterhin verehrt werden, und die Eiseninseln, wo die lokale Religion des Ertrunkenen Gottes die meisten Anhänger besitzt. Allerdings gibt es Überschneidungen in allen Regionen.

Der siebenzackige Stern ist ein bekanntes Symbol des Glaubens, in dem jeder der sieben Aspekte in einer geschlossenen Facette dargestellt wird. Das Symbol wird als Allegorie verwendet, um das komplexe theologische Konzept eines einzigen Gottes aus sieben gemeinsamen Aspekten zu erklären: so wie ein Stern mit sieben Zacken, aber alle Zacken sind Teil des gleichen Sterns, so ist auch dort nur ein Gott, er den Menschen in sieben unterschiedlichen Aspekten erscheint.

Das Rittertum von Westeros ist mit dem Glauben an die Sieben verbunden, weshalb die Adelshäuser im Norden zwar keine gesalbten Ritter aber dennoch über eine gepanzerte Kavallerie verfügen. Für mutige und heldenhafte Taten können auch Männer die nicht an die Sieben glauben zum Ritter geschlagen werden.

Die alten Götter des Waldes

Die alten Götter des Waldes (im Original: Old Gods of the Forest) sind eine Reihe von namentlich nicht bekannten Göttern und Geistern der Natur, welche von den Menschen, heute fast ausschließlich im Norden, verehrt werden.

Sie ist die alte Religion Westeros‘, die während des Einfalls der Andalen vom Glauben der Sieben größtenteils verdrängt wurde. Obwohl beide Religionen auf Westeros schon über 6.000 Jahre gemeinsam existieren, gibt es immer noch Spannungen zwischen frommen Anhängern beider Religionen.

Der Ertrunkene Gott

Der Ertrunkene Gott ist eine monotheistische Gottheit, die ausschließlich auf den Eiseninseln von Westeros verehrt wird. Wie der Norden, der mehrheitlich zu den alten Götter des Waldes betet, sind die Eiseninseln einer der wenigen Orte, an denen der Glaube an die Sieben nicht weit verbreitet ist.

Lichtbringer

Lichtbringer (im Original: Lightbringer) ist das Schwert von Stannis Baratheon. Der Prophezeiung nach, wird Lichtbringer vom Erwählten des Herrn aus dem Feuer gezogen werden, dem Prinzen, der verheißen wurde.

Azor Ahai

Azor Ahai ist eine legendäre Figur im Glauben des Herrn des Lichts. Die Legende um Azor Ahai hatte ihren Ursprung in Asshai und breitete sich weiter nach Westen aus.

Gott des Todes

Der Vielgesichtige Gott (im Original: Many-Faced God), auch Gott des Todes (im Original: God of Death) genannt, ist eine Gottheit, die vor allem in der Freien Stadt Braavos verehrt wird.

R’hllor

R’hllor – basierend auf dem „einzig wahren Gott“, einer Feuergottheit. Vertritt eine dualistische Weltanschauung, wobei der Herr des Lichts gegen die Finsternis kämpft. Es ist eine bedeutende Religion in Essos, insbesondere in den großen Handelszentren, wie den Freien Städten. 🙂