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Essos

Essos (im Original Essos) ist eine gewaltige Landmasse östlich von Westeros, die bis in den Fernen Osten der bekannten Welt reicht. Essos und Westeros werden durch die Meerenge voneinander getrennt, nur eine als Trittsteine bekannte Inselkette liegt zwischen ihnen. Die Freien Städte befinden sich an der Nordwestküste von Essos, das Dothrakische Meer im ausgedehnten Inland und die Städte der Sklavenbucht an der Südküste. Der Kontinent reicht bis weit in den Osten, an das Jademeer bis zu den entfernten und sagenhaften Asshai und den Schattenländern. Das Klima von Essos ist im Norden und Westen gemäßigt und subtropisch im Süden und Osten. Das östliche Ende des Kontinents ist nicht vollständig kartographiert.

Region

Fluss Rhoyne

Das westliche Inland des Kontinents wird durch die Wasserscheide des Flusses Rhoyne und seiner zahlreichen Nebenflüsse beherrscht, der von den Hügeln im Nordwesten bis in das gewaltige Flussdelta im Südosten fließt und im Sommermeer mündet, nahe dem Hafen von Volantis. Ursprünglich befanden sich an seinem Lauf die Handelsstädte der Rhoynar, ein Volk, das vor etwa eintausend Jahren von dem expandierenden Valyria besiegt wurde und dessen überlebende nach Dorne auf Westeros flohen. Die Ruinen ihrer Städte befinden sich noch heute am Ufer der Rhoyne.

Die Rhoyne erstreckt sich von seinem Ursprung im Nordwesten, nicht weit von Braavos entfernt, wo die Obere Rhoyne und die Kleine Rhoyne nahe den Ruinen von Ghoyan Drohe zusammenfließen. Weiter östlich geht der Fluss Noyne aus den Hügeln von Norvos in ihn über, bei den Ruinen von Ny Sar. Weiter im Südosten ist es der Fluss Qhoyne, aus den Wäldern von Qohor, dessen Zusammenfluss zur Bildung des Dolchsees führt, zwischen Pentos und Myr gelegen. Sogar die im Inland liegenden Städte Norvos und Qohor nutzten das Wassernetzwerk für Reisen und Handel. Der Fluss Rhoyne fließt dann durch den Dolchsee und wird auf seinem Weg nach Süden von weiteren Nebenflüssen gespeist, wie den Lhorulu, aus dem Westen der Goldenen Felder, und von dem Selhoru und Volaena, beide aus dem Osten. Das Resultat des Zusammenflusses der letzten beiden Nebenflüsse ist die untere Rhoyne, die durch ihre Wasserfülle ein unwegsames und sumpfiges Gelände entstehen lässt. Im Gegensatz dazu ist die Westseite des Rhoyne Deltas zwischen Lys und Volantis sehr viel trockener und angenehmer, bekannt als die Orange Shores.

Westlich der Rhoyne lässt sich das Gebiet zwischen Braavos im Norden und Tyros im Süden in drei Regionen aufteilen: Die Hügel von Andalos, danach das Flachland und im äußersten Süden das Umstrittene Lande zwischen Myr und Lys. Die Hügel von Andalos, größtenteils getrennt von den Hügeln in Norvos durch die Obere Rhoyne und die Bucht von Lorath, war der Ort, von dem das Volk der Andalen ursprünglich stammte, ehe sie vor tausenden von Jahren nach Westeros aufbrachen.

Im äußersten Nordwesten von Essos, liegt die Halbinsel von Braavos, dessen namensgebende Stadt auch das Gebiet Andalos kontrolliert, weshalb die Gegend auch als Braavosian Coastland bezeichnet wird.

Südlich von Andalos liegt das Flachland, getrennt voneinander durch die Kleine Rhoyne und die Samthügel. Diese Trennung erfolgt ungefähr auf der Höhe von Pentos. Die weiten Ebenen der Flachlandes beginnen im Osten von Pentos, wird vom Lauf der Rhoyne im Westen begrenzt und endet im Süden bei Myr und deren Bucht, bekannt als Meer von Myrth.

Südlich des Flachlandes und dem Meer von Myrth befindet sich eine weniger definierte Region, bekannt als das Umstrittene Land. Ihr Name stammt von dem Jahrhunderte anhaltenden Konflikt, den die Städte Lys und Myr darum führen. Am westlichen Ende der Umstrittenen Lande liegt Tyrosh und am östlichsten Ende Volantis, die oft in den Streit der erbitterten Rivalen hineingezogen werden.

Tyrosh ist die Freie Stadt, die Westeros am nächsten ist, getrennt durch die Inselkette der Trittsteine, welche der Legende nach, einst eine Landbrücke nach Westeros bildeten, damals der Arm von Dorne genannt, bevor er vom Meer verschlungen wurde. Aufgrund dieser Lage sind die Trittsteine hart umkämpft und nicht lange kontrollierbar, nicht zuletzt wegen den ansässigen Piraten.

Während Myr auf dem Festland an der Ostküste des Meeres von Myrth liegt und im Norden der Umstrittenen Lande, ist Lys auf einer Inselkette am südlichen Ende von Essis gelegen.

Am nördlichen Ufer des Kontinents befindet sich das Zitternde Meer. Die Hügel von Andalos werden durch die Obere Rhoyne und die Bucht von Lorath von den weitläufigen Hügeln Norvos‘ getrennt. Die Stadt Lorath liegt auf einer Insel in der gleichnamigen Bucht. Norvos liegt innerhalb der Hügel und entlang des Flusses Noyne, der südlich in die Rhoyne fließt und somit über keinen großen Hafen am Zitternden Meer verfügt. Östlich von Norvos ist eine Halbinsel an der Nordküste, bekannt als die Axt, wo Norvos mehrere wichtigen Minen unterhält. Östlich der Hügel von Norvos ist der große Wald von Qohor, der die Freie Stadt Qohor umschließt. Am östlichen Ende der Wasserscheide der Rhoyne gelegen, ist Qohor am nächsten am Dothrakischen Meer und permanent von Überfälle durch Khalasars bedroht. Südlich der Wälder, geben die Bäume eine kleine Ebene frei, durch die Dothraki einen Zugang zu den Ufern der Rhoyne erhalten. Allerdings verwandelt sich der Boden im Süden dieser Ebene rasch in mächtige Sümpfe, die nordöstlich von Volantis liegen und durch Zuflüsse in die Rhoyne entstehen.

Valyrische Halbinsel

Der einstige Freistaat von Valyria wurde auf einer Halbinsel im Süden von Essos errichtet, südöstlich der später entstanden Freien Städte, von denen viele als valyrische Kolonien gegründet wurden. Grundlage ihrer Macht waren Drachen, die in einer als die Vierzehn Flammen bekannten Vulkankette auf der Halbinsel gefunden und gezähmt wurden. Aufgrund seiner Lage, mit den Freien Städten im Nordwesten und der Sklavenbucht im Osten, muss ein Reisender die Halbinsel umsegeln, um eine der Regionen zu erreichen.

Etwa vor 400 Jahren, ereignete sich der Untergang Valyrias, durch den nicht nur der Freistaat auseinanderbrach, sondern auch die Halbinsel zerschmettert wurde, dass nur noch Inseln davon übrig blieben. Danach als das Rauchende Meer bekannt, scheuen Seefahrer sogar nach Jahrhunderten die Umsegelung dieser Region. Gerüchten zufolge stirbt jeder der die Küste Valyrias erblickt eines grausamen Todes. Die Ruinen des Alten Valyrias sind sowohl Wunder als auch Schrecken, da nur wenige Männer von dort zurückkehrten.

Sklavenbucht

Im Osten der valyrischen Halbinsel, an der Küste des Sommermeeres, liegt der Golf der Trauer, der sich weiter nördlich in die Sklavenbucht erstreckt. Die Städte der Sklavenbucht liegen an deren Küste und die dortige Bevölkerung sind Nachfahren der Ghiscari, den alten Rivalen der Valyrer. Als der Freistaat von Valyria expandierte, war das Reich der Ghiscari die einzige Großmacht im Osten von Essos, die sich ihnen widersetzte, doch wurde es in einer Reihe von Kriegen durch die Valyrer und ihre Drachen besiegt und ihre Hauptstadt Ghis zerstört, deren Ruinen noch existieren.

 

Gegenwärtig sind die drei größten Städte der Sklavenbucht Meeren, Yunkai und Astapor. So wie die Menschen der Freien Städte Nachfahren von Valyria sind, sind auch die Menschen der Sklavenbucht Nachfahren von Ghis, auch wenn sich beide Gruppen im Laufe der Jahrhunderte mit der lokalen Bevölkerung vermischten.

Die Sklavenbucht liegt südlich des Dothrakischen Meeres, beide werden durch eine Bergkette, die vom Nordwesten nach Südosten verläuft getrennt, obwohl es auch Durchgänge wie den Khyzai Pass gibt. Die Berge trennen die Sklavenbucht auch von der Roten Wüste weiter im Südosten. Ein großer Fluss, der Shahazadhan, fließt durch die Berge zum Meer, passiert Meereen im Norden, das an seinen Ufern errichtet wurde. Der Fluss verläuft durch die Berge ins Inland, durch den Khyzai Pass nach Lhazar.

Seinen Namen hat die Sklavenbucht als Mittelpunkt des internationalen Sklavenhandels erhalten.